Warum LowCarb so glücklich macht

Kohlenhydrate nehmen in unserer täglichen Ernährung einen großen Stellenwert ein – angefangen beim morgendlichen Müsli bis hin zur Scheibe Brot am Abend oder den Chips vorm Fernseher. Doch außer den offensichtlich kohlenhydratreichen Lebensmitteln gibt zahlreiche, in denen sich die Kalorien meist ungeahnt verstecken. Wer genau hinsieht entdeckt vor allem bei Fertigprodukten Unmengen an Kohlenhydraten, viele davon in Form von Zucker.

Nun ist es bekannt, dass diese Nährwerte durchaus wichtig für die Gesundheit sind, den Kreislauf anregen, sättigen, wichtige Spurenelemente enthalten und auch sonst den Körper sinnvoll versorgen. Allerdings spielt es eine enscheidende Rolle, wieviel wir davon zu uns nehmen und vor allem welche.

Während einige „Low Carber“ völlig auf Kohlenhydrate verzichten (Atkins Diät), reduzieren andere ihre Zunahme nur (Ketogene Diät). Auch als Entschlackungskur, zum Fasten und Detoxen eignet sich diese Ernährungsform hervorragend.

Bevorzugte Lebensmittel „Gute“ Kohlenhydrate Vermiedene Lebensmittel
Gemüse Nüssen, Mandeln Fertigprodukte, Fast Food
Milch, Milchprodukte Hülsenfrüchte Weißmehlprodukte
Fleisch Saisonale Früchte Kartoffeln, Reis, Pasta
Fisch Pseudogetreide (z.B. Quinoa) Teig-, Backwaren
Pflanzenfette Kleine Mengen Obst Süßigkeiten, Zucker, Honig
Wasser, ungesüßte Tees Kleine Mengen Vollkorn Zuckerhaltige Getränke


Während Kohlenhydrate ganz bzw. größtenteils aus dem Speiseplan gestrichen werden, übernehmen Fette und Proteine die Priorät. Inbesondere tierische Lebensmittel spielen nun eine entscheidende Rolle. Doch auch Vegetarier und Veganer können sich low carb ernähren, wenn sie auf eine ausgewogene Zufuhr pflanzlicher Proteine und Fette achten. Und selbst für Kinder mit Allergien oder Neurodermitis bringt eine Ernährungsumstellung maßgeblich Besserung. Ursprünglich wurde low carb jedoch für Sportler entwickelt, um das körpereigene Fett zu verbrennen und den Muskelaufbau zu fördern. Überschüssiges Eiweiß hingegen bauen die Nieren ab und scheiden es aus. Gleichzeitig bleiben Blutzucker- und Insulinspiegel niedrig, wodurch Heißhungerattaken vermieden werden und sich auch sonst eine ausgeglichene Stimmung einstellt, bei der man sich leichter, aktiver und gesünder fühelt. Eben happy.

Hier ein paar FAQs

  1. Werde ich davon überhaupt satt?
    Ansatt sich satt und voll zu fühlen, wirkt low carb viel leichter. Der Magen bläht sich nicht so auf und die Verdauung kann gleichmäßig arbeiten. Das führt vor allem Nachts zu einem ruhigeren Schlaf. Und das Alles ganz ohne Hungergefühl, denn je weniger Kohlenhydrate man zu sich nimmt, umso mehr darf man von den anderen Leckereien naschen.
  2. Gibt es Ersatz für meine Lieblingsgerichte?
    Jede Menge. Brote aus Mandelmehl, Konjak-bzw. Rohnudeln, Pizza aus Hackfleischmischung, Xylit als Süßungsmittel – alles ist möglich.
  3. Wie schmecken diese Ersatzstoffe?
    Wer ohne Wissen handelsübliche Produkte und LowCarb Produkte im Vergleich testet, merkt selten einen Unterschied. Erst wenn man genau darauf achtet, stellt man die Feinheiten fest und ist oft begeistert. Dazu kommt zum Beispiel, dass die Brote nicht so schnell hart werden, sondern länger saftig und frisch sind. Rohnudeln dagegen nehmen den Geschmack der Beilage wunderbar an.
  4. Bei welchen Krankheiten wirkt sich low carb positiv aus?
    • Epilepsie
    • Stoffwechselerkrankungen
    • Krebserkrankungen
    • Alzheimer
    • Parkinson
    • Hauterkrankungen, wie Neurodermitis
    • Allergien
  5. Ist diese Ernährungsform teurer als die „normale“?
    Das mag auf den ersten Blick so wirken, da einzelne Produkte im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen mehr kosten. Doch ist es erwiesen, dass low carb auch einen gesunden Umgang mit den Lebensmitteln fördert. Es wird prinzipiell weniger gegessen. Und langandauernde Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden sparen am Ende bares Geld bei Behandlungskosten, Übergrößen-Mode und anderen Symptomen.